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Fed manipuliert den Goldpreis


Es gibt immer wieder neue Hinweise, dass der Goldpreis manipuliert wird.


Reportagen über die Manipulation des Goldpreises gab es schon öfter.

Am Goldmarkt gibt es immer wieder schockartige Kurseinbrüche binnen kurzer Zeit ohne Anlass und auch starke Bewegungen an anderen Märkten, so Dimitri Speck.Diese Preisbewegungen nennt man auch "Intraday-Anomalien".

Um den Preis zu drücken, setzen die internationalen Zentralbanken auf Verkäufe von physischem Gold. Unter Einsatz von Derivaten werden die Preisinterventionen an den Terminmärkten durchgeführt

Die Zentralbanken haben geldpolitische Aufgaben. Die Inflation soll niedrig gehalten werden.

Die Fed verfolgte das Ziel die Psychologie der Sparer zu ändern. Gold ist ein Thermometer für Inflation, so der damalige Fed-Chef Alan Greenspan. Die Marktteilnehmer schätzen die Inflationsgefahren als weniger gefährlich ein. Die Sparer geben sich auch mit niedrigeren Zinsen für ihre Anlagen zufrieden.

Dadurch ist die Verschuldung und auch das Leistungsbilanzdefizit stärker zu erhöhen. Der US-Dollar wird dadurch auch gestärkt.

Mittlerweile verfolgen die Zentralbanken das Ziel den Anstieg zu kontrollieren. Im Jahr 2001 entschlossen sie sich, die Goldausleihungen zurückzuführen.

Ziel ist es, die Investoren durch die Goldpreisinterventionen zu entmutigen und vom Gold abzuhalten. Die Goldnachfrage soll nachhaltig gesenkt werden. Gold ist ein Anlagegut und kein Verbrauchsgut wie andere Rohstoffe. Angesichts der weltweiten Verschuldung könnte es jederzeit eine deflationäre Schuldenkrise geben, auf die die Zentralbanken mit einer Monetarisierung der Schulden reagieren würden. Solche Maßnahmen könnten stark inflationär wirken.

Gold wäre ein liquides Wertaufbewahrungsmittel sowohl bei Inflation als auch bei Deflation, welches nicht Pleite gehen kann.Bei einer hohen Inflation würde Gold seinen Wert bewahren. Durch die Interventionen wird Papiergeld attraktiver gemacht.